Haager Gericht entscheidet – Baustopp für Gasförderung in Nordsee bleibt bestehen

Ein niederländisches Gericht hat jetzt die Bauarbeiten für die geplante Gasförderung in der Nordsee vor den Inseln Borkum und Schiermonnikoog untersagt. Wie die Deutsche Umwelthilfe mitteilt, hatte diese gemeinsam mit der Stadt Borkum und Bürgerinitiativen gegen das Projekt des niederländischen Energiekonzerns geklagt. Dieses will in niederländischen Gewässern nach Erdgas bohren und dafür eine Plattform errichten sowie Kabel anlegen. Das Gericht erklärte nun, dass die möglichen schädlichen Folgen der Bauarbeiten für Natur und Tiere nicht ausreichend untersucht worden seien. Die klagenden Parteien hoffen jetzt darauf, dass auch die Behörden auf Deutscher Seite sich gegen das Projekt entscheiden.

Ein Auto, zwei vollstreckte Haftbefehle

Bundespolizisten haben an der Autobahn 280 bei Bunde-West einen Wagen kontrolliert in dem zwei Männer saßen, gegen die ein Haftbefehl vorlag. Laut Dienststelle wurde ein 33-Jähriger wegen Trunkenheit im Verkehr verurteilt. Da er die geforderte Geldstrafe nicht zahlen konnte, endete seine Fahrt im Gefängnis. Der 42-jährige Gesuchte beglich die Geldstrafe und ersparte sich damit die Haftstrafe.

Transporter deutlich überladen

Auf der A31 bei Leer-Nord hat die Autobahnpolizei einen Kleintransporter kontrolliert, der deutlich zu schwer beladen war. Laut Dienststelle lag das zulässige Gesamtgewicht bei 3,5 Tonnen. Der 41-jährige Fahrer transportierte jedoch fast 2,3 Tonnen mehr. Entsprechende Verfahren wurden eingeleitet, zudem wurde die Weiterfahrt untersagt.